Neue Seelsorgerinnen und Seelsorger im Erzbistum Freiburg

01.07.2025 | Weihbischof Würtz beauftragt Nathalie Rudiger zur Gemeindereferentin

Freiburg/Karlsruhe/Bruchsal/Rheinstetten. Am Samstag (12.07.) beauftragt Weihbischof Dr. Christian Würtz in St. Franziskus, Karlsruhe insgesamt elf Frauen und Männer als Gemeindereferentinnen, Gemeindereferenten, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Eine von ihnen ist Nathalie Rudiger, die aus Karlsruhe stammt und in der Seelsorgeeinheit Rheinstetten tätig ist. In Karlsruhe wird sie zur Gemeindereferentin beauftragt.
 
Nathalie Rudiger ist seit ihrer Kindheit und Jugend mit der Kirche verbunden. So war sie nach der Erstkommunion regelmäßig in Gruppenstunden der KjG und in Ferienlagern und wurde nach der Firmung dort dann Leiterin und Pfarrleiterin. Sie ist schon viele Jahre in verschiedener Weise im kirchlichen Dienst. „Durch die Jugendarbeit kam der Wunsch auf, nicht nur Soziale Arbeit zu studieren, sondern auch Theologie“, berichtet sie. Sie studierte von 2017 bis 2021 Angewandte Theologie und Religionspädagogik an der KH Freiburg und absolvierte in dieser Zeit ebenso Praktika in der Pastoral in der Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal St. Pirmin (2017) und der Seelsorgeeinheit Walldorf-St. Leon-Rot (2019). Von 2021 bis 2022 studierte sie dann Soziale Arbeit ebenfalls an der KH Freiburg. Die 27-Jährige betont insbesondere die „vielfältigen Arbeitsbereiche, diversen Zielgruppen, abwechslungsreiche Arbeit“, die ihr durch diese beiden Bachelor-Studiengänge an der KH Freiburg ermöglicht wurden. Von 2022 bis 2024 arbeitete sie in ihrer Assistenzzeit in der Kirchengemeinde St. Vinzenz Bruchsal. Seit September 2024 ist sie in der Seelsorgeeinheit Rheinstetten tätig.

Motivation für den Beruf

Nathalie Rudiger möchte in ihrer Arbeit als Gemeindereferentin „für und mit Menschen unterschiedlichen Alters unterwegs sein, Menschen mit ihren Charismen wertschätzen sowie Kirche und Glaube als wertvolle Ressource erfahrbar machen.“ Als Aufgabe sieht sie die Netzwerkarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, sowie Verabschiedungsprozesse vor Ort zu begleiten. „Kirche vor Ort gestalten und erlebbar machen für und mit den Menschen vor Ort“, ist ein zentraler Schwerpunkt ihres Wirkens. Dabei begleitet sie der theologische Ansatz, dass der „Mensch als geliebtes Kind Gottes, mit Stärken und Schwächen wunderbar geschaffen, von Gott so angenommen wie jede und jeder ist“. Ihr persönliches Leitwort ist dabei aus dem Buch Jeremia: „Ich will euch Hoffnung und Zukunft geben“ (Jeremia 29,11,).  

Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten: Nahe bei den Menschen

Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten sind hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger in katholischen Kirchengemeinden der Erzdiözese Freiburg. Sie haben eine mehrjährige theologische, religionspädagogische und gemeindepraktische Ausbildung absolviert und arbeiten gemeinsam mit anderen hauptberuflich pastoralen Diensten und ehrenamtlich Engagierten im Team einer Seelsorgeeinheit. Zu ihren Aufgaben in der Pastoral gehören die Begleitung und Unterstützung der Ehrenamtlichen und die Vernetzung von Projekten und Initiativen. Dadurch gestalten sie gemeinsam mit anderen Kirche und Gesellschaft vor Ort. Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten eröffnen Räume, in denen Menschen den Glauben miteinander teilen und mit dem eigenen Leben in Verbindung bringen können. Dies kann in der Einzelseelsorge und in der Arbeit mit Gruppen geschehen. Zum weiteren Aufgabenfeld gehören unter anderem der Religionsunterricht an Grund-, Real- und Werkrealschulen, die Trauerpastoral und Beerdigungen, die Leitung von Wortgottesfeiern, die Begleitung verschiedener Gruppen, sowie die Sakramentenkatechese, etwa die Vorbereitung auf die Erstkommunion oder die Firmung. Ihre Beauftragung haben die Seelsorgerinnen und Seelsorger in diesem Jahr unter das Leitwort „trotzdem“ gestellt.
 
(cvl/kas)