Freiburg/Offenburg/Haslach. Am Samstag (12.07.) beauftragt Weihbischof Dr. Christian Würtz in St. Franziskus, Karlsruhe insgesamt elf Frauen und Männer als Gemeindereferentinnen, Gemeindereferenten, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Eine von ihnen ist Mira Schwingshandl, die aus Zell am Harmersbach stammt und in der Seelsorgeeinheit Haslach im Kinzigtal und Hausach-Hornberg tätig ist. In Karlsruhe wird sie zur Gemeindereferentin beauftragt.
Mira Schwingshandl wirkt schon viele Jahre in verschiedener Weise im kirchlichen Dienst. Seit 1994 ist sie C-Kirchenmusikerin, 1995 begann sie ein Studium der Religionspädagogik (KFH Freiburg), das sie im Jahr 2000 abschloss. Von 2000 bis 2002 absolvierte sie die Berufseinführungsphase als Gemeindeassistentin in der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim. Nach einer mehrjährigen Elternzeit arbeitete die Mutter zweier heute erwachsener Kinder ab 2006 als Religionslehrerin an der Beruflichen Schule Wolfach und an der Kaufmännischen Schule Hausach. Diverse Weiterbildungen, u.a. als Gestaltpädagogin und Kunsttherapeutin, begleiteten ihren Berufsweg. Seit September 2024 wirkt sie nun als Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Haslach im Kinzigtal und Hausach-Hornberg.
Motivation für den Beruf
„Die Chance, Menschen von Jung bis Alt auf ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten zu dürfen sowie kirchliches Leben in all seinen Facetten mitgestalten zu dürfen“, hat Mira Schwingshandl dazu bewogen, Gemeindereferentin zu werden. Dabei will sie „Leben und Glauben in eine heilsame Verbindung bringen“, berichtet sie. „Mein Herz schlägt für eine ganzheitliche, integrative, heilsame, seelsorgerliche Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.“ Ebenso sind die Erstkommunionkatechese, die Begleitung von Kindergärten sowie die inhaltliche Gestaltung von Gottesdiensten zentrale Aufgaben ihres Wirkens. Dabei will sie „Erfahrungsräume für Menschen eröffnen, in denen sie in Kontakt kommen mit sich, mit Gott und untereinander, so dass Kirche als Lern-, Glaubens-, und Weggemeinschaft erfahren werden kann.“ In ihrer Arbeit sieht sie sich dem christlichen Menschenbild verpflichtet sowie ganzheitlich und dialogisch. Als geistliche Orientierung begleitet sie ihr Leitwort: „Seid Pilger der Hoffnung!“
Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten: Nahe bei den Menschen
Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten sind hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger in katholischen Kirchengemeinden der Erzdiözese Freiburg. Sie haben eine mehrjährige theologische, religionspädagogische und gemeindepraktische Ausbildung absolviert und arbeiten gemeinsam mit anderen hauptberuflich pastoralen Diensten und ehrenamtlich Engagierten im Team einer Seelsorgeeinheit. Zu ihren Aufgaben in der Pastoral gehören die Begleitung und Unterstützung der Ehrenamtlichen und die Vernetzung von Projekten und Initiativen. Dadurch gestalten sie gemeinsam mit anderen Kirche und Gesellschaft vor Ort. Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten eröffnen Räume, in denen Menschen den Glauben miteinander teilen und mit dem eigenen Leben in Verbindung bringen können. Dies kann in der Einzelseelsorge und in der Arbeit mit Gruppen geschehen. Zum weiteren Aufgabenfeld gehören unter anderem der Religionsunterricht an Grund-, Real- und Werkrealschulen, die Trauerpastoral und Beerdigungen, die Leitung von Wortgottesfeiern, die Begleitung verschiedener Gruppen, sowie die Sakramentenkatechese, etwa die Vorbereitung auf die Erstkommunion oder die Firmung. Ihre Beauftragung haben die Seelsorgerinnen und Seelsorger in diesem Jahr unter das Leitwort „trotzdem“ gestellt.
(cvl/kas)








