Tag des offenen Denkmals

09.09.2025 | Erzdiözese Freiburg öffnet am 14.9. auch selten zugängliche Orte

Freiburg/Karlsruhe/Mannheim/Bruchsal/Hechingen/Radolfzell/Mosbach. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Erzdiözese Freiburg mit zahlreichen Angeboten am Tag des offenen Denkmals am Sonntag (14.09.). Ein Überblick über Aktivitäten im Erzbistum zum Tag des offenen Denkmals kann man unter www.ebfr.de/denkmaeler  finden.

Freiburg

In Freiburg selbst beteiligt sich das Erzbischöfliche Ordinariat auch in diesem Jahr wieder am Tag des offenen Denkmals. Der Sitz der Bistumsverwaltung lädt am Sonntag (14.09.) zur Besichtigung des Hauses ein. Interessierte können sich bei einem Rundgang einen Eindruck von Geschichte und Architektur des markanten Gebäudes in der Schoferstraße 2 verschaffen. Dabei sind an diesem Tag ausnahmsweise auch sonst nicht zugängliche Räume im Erzbischöflichen Ordinariat geöffnet: Neben dem kunstvoll gestalteten Treppenhaus und dem Thomas-Nörber-Saal auch der Große Sitzungssaal, der sonst nicht öffentlich zugänglich ist. 
 
In Zusammenarbeit mit dem Erzbischöflichen Archiv ist zudem eine begleitende Ausstellung entstanden, die in die Geschichte des Hauses einführt. Geschultes Personal steht an mehreren Informationspunkten im Haus bereit, um Auskunft zu den Themen Baugeschichte, Theologie, Architektur und Baustil zu geben. Das Ordinariat ist von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Der Treffpunkt ist ausgeschildert. 
 
Auch auf dem Alten Friedhof nördlich der Innenstadt mit seinem parkähnlichen Baumbestand und kunsthistorisch bedeutenden Grabmalen finden verschiedene Führungen statt. Und die Münsterbauhütte bietet an diesem Tag ebenfalls spezielle Führungen an.

Im nördlichen Teil der Erzdiözese beteiligen sich u. a. folgende Orte:

  • Rheinmünster-Schwarzach: Im romanischen Münster findet am Sonntag, 14. September, von 14 bis ca. 15 Uhr eine kostenfreie Führung statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Münsters, Münsterstraße 12. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.

  • Bruchsal: Hier verbinden sich der Tag des offenen Denkmals und der Deutsche Orgeltag zu den „Bruchsaler Orgelspaziergängen“. Zwischen 14 und 19 Uhr gibt es stündlich Kurzkonzerte mit anschließender Orgelbesichtigung in verschiedenen Kirchen der Stadt. Um 14 Uhr in der kath. Kirche St. Anton, um 15 Uhr in der ev. Paul-Gerhardt-Kirche und um 16 Uhr in der kath. Kirche St. Paul. Um 17 Uhr gibt das Vokaloktett Karlsruhe ein Chorkonzert zusammen mit Dominik Axtmann an der Šlajch-Chororgel der Barockkirche St. Peter, um 19 Uhr beschließt ein Konzert mit Gesang und Orgel in der Kirche St. Maria in Heidelsheim die Tour.

  • Karlsruhe: In der Stephanskirche steht die Geschichte des Gotteshauses (architektonisch, künstlerisch und pastoral) im Mittelpunkt einer Führung, welche um 15 Uhr beginnt. Darüber hinaus beteiligen sich mehrere weitere Karlsruher Kirchen mit Angeboten. Um 17.00 Uhr ist im Rahmen des „Karlsruher Orgelspaziergangs“ die Klais-Orgel der Stephanskirche in einem Kurzkonzert und einer anschließenden Orgelführung zu erleben. Bezirkskantor Patrick Fritz-Benzing stellt das Instrument mit seinen 74 Registern und knapp 5.000 Pfeifen vor.
  • Jeweils um 14 Uhr und 16 Uhr gibt es eine Kirchenführung in Unsere Liebe Frau zu Geschichte und Ausstattung der Kirche im Wandel der Zeit. Führung mit Orgelspiel und kleinem Imbiss.
  • In der Kirche St. Bernhardt werden verschiedene Führungen angeboten: 14 Uhr Kirchenführung, 15 Uhr Orgelkonzert von Lucas Bastian, 15.30 Uhr Orgelführung, 16 Uhr Kirchenführung.
  • Die Kirche St. Peter und Paul (Mühlburg) bietet um 12 Uhr ein Orgelkonzert im Rahmen des „Karlsruher Orgelspaziergangs“ an.
  • Ihr 125jähriges Jubiläum feiert die St. Peter und Paul Kirche (Karlsruhe-Durlach) und ist den ganzen Tag geöffnet. Mitglieder des Fördervereins St. Peter und Paul informieren zum Kirchengebäude und seinen Besonderheiten. 
    Um 18.30 Uhr gibt es eine „geistliche Führung“.
 
  • Mannheim: Die Kapelle Maria Magdalena, ältestes Gotteshaus auf Mannheimer Gemarkung, wird im Rahmen von Führungen und Gastvorträgen vorgestellt. Zahlreiche weitere kirchliche Einrichtungen der Stadt öffnen ihre Türen für Interessierte.

  • Mosbach: Hier können Besucherinnen und Besucher die Besonderheit einer Simultankirche erleben: Die evangelische Stiftskirche und die katholische St.-Juliana-Kirche werden bis heute gemeinsam genutzt und zählen zu den wenigen erhaltenen Beispielen im süddeutschen Raum.

Von der Zollernstadt Hechingen bis an den Bodensee nach Radolfzell öffnen mehrere geschichtsträchtige Kirchen und Kapellen ihre Türen:

  • Stiftskirche St. Jakobus (Hechingen): Von 8.30 bis 17.00 Uhr geöffnet; Führungen um 14.00 und 16.00 Uhr.

  • Fürstengruft der Stiftskirche St. Jakobus (Hechingen): Von 14.00 bis 17.00 Uhr zugänglich (separater Eingang in der Kapfgasse) mit Erläuterungen durch Stadtführer.

  • Klosterkirche St. Johannes der Täufer in Hechingen-Stetten: Von 9.00 bis 17.30 Uhr geöffnet; Führungen um 13.30 und 15.30 Uhr durch Kirche, Kapelle, Klostergarten und -keller. Ab 13.00 Uhr laden Kaffee und Kuchen im Johannessaal zum Verweilen ein. Die ehemalige Dominikanerinnenkirche (13.–15. Jh.) gilt als bedeutendes Zeugnis frühgotischer Baukunst und war Grabstätte der Zollergrafen.

  • Urbanskapelle in Hechingen-Weilheim: Von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, um 14.30 Uhr Führung mit Josef Wolf.

  • Radolfzell: Nach mehrjähriger Renovierung lädt die Pfarrei St. Radolt zu einer besonderen Münsterführung ein. An rund 20 Stationen erklären Jugendliche und Erwachsene „ihr“ Objekt – vom Sarkophag des Stadtgründers bis zu bislang oft übersehenen „Zeitzeugen“.
 
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat zum Aktionstag wie jedes Jahr das bundesweite Programm auf einer Seite freigeschaltet. Auf www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm können sich Interessierte mithilfe einer Suchmaske durch das Angebot klicken und nach besonderen Orten und Führungen stöbern.
 
(cvl/mh/es)