Mitten im Leben und am Ende des Lebenswegs
24.10.2025 |
Erzdiözese Freiburg bietet Begleitung und Halt - starke Resonanz auf der Messe „Leben und Tod“
Freiburg. Zwei Tage voller Begegnungen, Gespräche und Resonanz: Die Messe „Leben und Tod“ in Freiburg (17.–18. Oktober) war für die Erzdiözese Freiburg ein besonderer Ort des Austauschs. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich am Stand der Erzdiözese über kirchliche Angebote zum Thema Sterben, Tod und Trauer – und konnten dort über Fragen sprechen, die das Leben in all seiner Tiefe berühren.
Besonders eindrücklich waren die Reaktionen vieler Menschen auf den offenen und zugleich tröstlichen Zugang der Kirche zu diesen Themen. Ein Besucher brachte es auf den Punkt: „Toll, dass meine Kirche so etwas anbietet.“ Solche Rückmeldungen zeigen, wie wichtig es ist, dass Ehrenamtliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese in Lebenssituationen präsent bleiben, die oft mit Unsicherheit, Abschied oder neuen Herausforderungen verbunden sind. Seit jeher begleitet die Kirche Menschen auf ihrem Lebensweg – vom Beginn bis zum Ende. Sie schenkt Worte und Rituale für Übergänge, ist in Krisen da und bietet Raum für Hoffnung, Trost und Sinn.
Palliativseelsorge, Trauercafés, Gedenkfeiern
Am Stand der Erzdiözese Freiburg gab es einen Einblick in die vielfältigen seelsorglichen Angebote und das Bildungsengagement der Kirche: Palliativseelsorge, trauerpastorale Initiativen wie Trauercafés und Gedenkfeiern, (Online-)Veranstaltungen und Weiterbildungsformate. Der Fachbereich „Liturgie des Abschieds“ stellte seine Qualifizierungen für Beerdigungsdienste vor.
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Großen Anklang fanden die Broschüre „Sterben. Tod und Trauer. Gemeinsam Abschied nehmen“ und die Handreichungen der „Initiative Wert-volle Zukunft”. Sie zeigen Wege auf, wie Menschen mit Fragen zum Lebensende, zu Trauer, Vorsorge und Nachlassregelungen verantwortungsvoll umgehen können.
Ergänzend wurden auch die digitalen und telefonischen Seelsorgeangebote sowie die ökumenisch arbeitende Notfallseelsorge vorgestellt, die in akuten Krisen 24 Stunden am Tag erreichbar ist.
Die starke Resonanz auf der Messe hat gezeigt: Menschen suchen Begleitung und Halt – und sie wissen es zu schätzen, wenn die Kirche verlässlich an ihrer Seite steht. Für die Erzdiözese Freiburg ist das bleibender Auftrag: zuhören, mittragen, beten und feiern – mitten im Leben und am Ende des Lebenswegs.
(sb)



















