
Einer dieser Orte liegt in der Erzdiözese Freiburg: Der Landkreis Emmendingen gehört laut Glücksatlas 2024 zu den sechs glücklichsten Regionen Deutschlands. Die Menschen dort bewerten ihr Lebensglück mit 7,85 Punkten – überdurchschnittlich hoch im Bundesvergleich.
Die Studie hebt zudem eine klare Tendenz hervor: Kreise mit einem höheren Anteil an Mitgliedern der beiden großen christlichen Kirchen weisen eine höhere Lebenszufriedenheit auf. Kirchliche Prägung stärkt das Gemeinschaftsgefühl und fördert Spiritualität – beides Faktoren, die nachweislich das Glücksempfinden steigern.
Diese Erkenntnis deckt sich mit den Erfahrungen aus der Erzdiözese Freiburg: Wer im Glauben verwurzelt ist und Teil einer kirchlichen Gemeinschaft bleibt, erlebt mehr Sinn, Halt und Verbundenheit. Der gemeinsame Glaube eröffnet Räume für Begegnung, vermittelt Zuversicht und macht das Leben reicher – im geistlichen wie im menschlichen Sinn.
Kirche kann damit nicht nur spirituelle, sondern auch soziale und emotionale Heimat sein. Der Glaube hilft, das Leben als sinnstiftend zu erfahren – und das, so zeigt der Glücksatlas, macht nachweislich glücklicher. Diese Erkenntnis deckt sich mit den Ergebnissen früherer Studien, die zeigen dass ein positiver Zusammenhang zwischen religiös / spiritueller Orientierung und psychischer Gesundheit bzw. Lebenszufriedenheit besteht: Kirchenmitgliedschaft ist keine Garantie für mehr Lebensglück, aber ein Faktor, der die persönliche Zufriedenheit stärkt.
Eine Zusammenfassung der Studie steht unter skl-gluecksatlas.de.
(mh)







